Erste Abschlussarbeiten

In unmittelbarer Nähe zum Tennisplatz und dem Badesee war es uns von Beginn an eine Herzensangelegenheit mit den Nachbarn, Anrainern und allen Besuchern und Gästen eine gute Übereinkunft zu treffen. Rücksicht aufeinander nehmen und dabei den Bogen der Toleranz nicht überstrapazieren – nur so kann aus unserer Sicht ein erfolgreicher Bau umgesetzt werden.

Der Fokus in den vergangenen Wochen lag daher eindeutig auf der Fertigstellung der Außengestaltung und Rekonstruktion des Privathauses. Dabei wurde vor allem auf Regionalität und Nachhaltigkeit geachtet. Heimische Steine – beispielsweise aus dem Inn – und der Begrünung einer Blumenwiese für Bienen und Schmetterlinge sollen künftig nicht nur optische Akzente setzen, sondern auch die Umwelt schonen.

Aber auch in der Innenraumgestaltung schreiten die Arbeiten voran. So wurden die ersten Spots und Steckdosen installiert, die Wände grundiert und gemalt und der Laminatboden im Erd- wie auch Obergschoß verlegt. Das Highlight stellt sich die neue Stiege aus Eiche massiv dar, die sich gut in den Raum einfügt.

Wo gehobelt wird fallen Späne

Das dachte sich wohl auch unser Schubkarren und beschloss nach einem langen Arbeitstag seinen Dienst mit einem Knall zu quitieren.

Merken

Höhere Gewalt

Bei allen Aktivitäten im Freien spielt das Wetter eine entscheidende Rolle. Hitze, Regen, Wind oder sogar Schnee gehören zu einem bunt durchwachsenen April in Österreich einfach mit dazu. Nach den wunderschönen, nahezu sommerlichen Bedingungen im März war es stark zu vermuten, dass eine Schlechtwetterperiode nochmals ihr Unwesen treiben würde. Das es jedoch in diesem Ausmaße sein würde, mit starkem Schneefall und anhaltend niedrigen Temperaturen über Tage, damit war natürlich nicht zu rechnen.

Trotz dieser widrigsten Umstände ging es auf unserer Baustelle, vielleicht ein wenig langsamer, aber kontinuierlich weiter voran. Im Wechsel zwischen Arbeiten im Freien und im Innenausbau wurde die Fußbodenheizung und der Estrich verlegt, die Verblechungen und Abdichtungen am Dach nahezu abgeschlossen, die Fassade verputzt, die Wände innen gespachtelt und geschliffen, die Schalung montiert, die Schalter und Stecker installiert, der Altbestand renoviert und der Unterbau für die Anlagen- und Gartengestaltung vorbereitet.

Mit vereinten Kräften und sehr viel heißem Tee, Kaffee und Gulaschsuppe blieben wir mit unseren wetterfesten Handwerksbetrieben am Ball und hoffen nun auf etwas angenehmere Temperaturen im neuen Monat Mai.

Detailarbeit mit Köpfchen

Waren es zu Beginn noch die großen Fortschritte, sind nun die Detailarbeiten mit Köpfchen gefragt. Optimal aufeinander abgestimmt gilt es  die verschiedenen Gewerke und Arbeiten zu koordinieren und Stehzeiten zu verhindern. Schnell zeigt sich, ob man auf die richtigen Partner gesetzt hat, die neben der Qualität auch das notwendige Know-how und die Flexibilität mit sich bringen.

So galt unser Hauptaugenmerk in der vergangenen Woche dem Kabelsalat hinter der Rigips Wandverkleidung, der Dach- und Deckenisolation mit Blecheinfassung, dem Verspachteln der Wände innen und außen sowie dem Unterbau für die Fußbodenheizung bzw. dem Estrich.

Als kleines Zuckerl vom Osterhasen bzw. von unseren fleißigen Elektrikern wurden die Arbeiten in der angrenzenden Werkstatt abgeschlossen, sodass wir den Lagercontainer ausräumen und die Räumlichkeiten wieder beziehen konnten.

Wie es weiter geht und ob Petrus uns, trotz sehr schlechter Vorhersagen, gut gesonnen ist, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Bis dahin alles Gute und schöne Ostern!

Mit Regionalität bauen

Bauen heißt vertrauen und das kommt nicht von ungefähr. Bei der Auswahl der verschiedenen Handwerksbetriebe zur Realisierung meines Bürogebäudes haben wir uns bewußt viel Zeit genommen und umfangreiche Vorgespräche geführt. Die Verwendung von heimischen Produkten, die Verbindung zu unserer Region und die Zuverlässigkeit der einzelnen Gewerke waren neben dem richtigen Mix aus Preis-Leistung entscheidende Faktoren.

Bereits heute hat sich das schon bezahlt gemacht. Aufgrund des enormen Tempos der Mitarbeiter von Holzbau Maier, hieß es für die Folgegewerke kurzfristig an die Baustelle zu kommen. In nur wenigen Stunden wurde das komplette Gebäude von der Spenglerei Martin Margreiter aus Kirchberg abgedichtet und eine Behelfsentwässerung installiert, um selbst bei schlechtem Wetter bestens gerüstet zu sein. Darüber hinaus galt es kurzfristig die elektrischen Leitungen des Altbestandes mit unzähligen Leerverrohrungen zum Neubau zu verbinden, um die Decke versiegeln zu können. Auch hier wurden wir von Elektrotechnik Mario Klocker aus Brixen im Thale prompt unterstützt.

Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die gegenseitige Wertschätzung, einem großen Maß an Verständnis und der Hilfsbereitschaft unter den Gewerken sowie zu uns Bauherren. Vielen Dank für das tolle Miteinander.

Zum Schluss noch ein paar Impressionen des Tages, an dem die Decke eingelegt, der erste Stock errichtet und das Dach abgedichtet wurde. Mit einem ersten Ausblick von meinem zukünftigen Arbeitsplatz verabschiede ich mich ins Wochenende, an dem das Bauholz zu Brennholz verarbeitet wird.

Dem Himmel entgegen

Mit dem wunderschönen Frühlingswetter im Gepäck starteten wir motiviert in die neue Woche. In den frühen Morgenstunden des Montags trafen die Maurer der Firma Bodner aus Kufstein in der Seestraße ein. Bereits beim Entladen der unzähligen Elemente und Werkstoffe kamen wir ins Staunen: Konnte das alles für uns sein?

Unter der Mithilfe meines Mannes wurde die Schalung für die Bodenplatte aufgerichtet, der Untergrund ausgeglichen und isoliert und mit unzähligen Eisenelementen belegt. Dann folgte der Beton. Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Wandschalungen. Diese waren sehr komplex zu errichten und verlangten viel Maßarbeit den beiden Arbeitern ab. Mit der Lieferung des Betons am Mittwochmorgen und dem Ausschalen am Donnerstag war der termingerechte Abschluss der Maurerarbeiten vorhersehbar und wir freuen uns, dass wir mit der Firma Bodner einen sehr zuverlässigen Partner auf der Baustelle hatten.

Während die Werkstoffe der Maurer verladen wurden, trafen die Zimmerer der Firma Holzbau Maier aus Bramberg ein. Wir hatten uns im Vorfeld für diese Firma entschieden, da mir persönlich die Holzbauweise und die Verarbeitung von EGGER Holzwerkstoffen sehr wichtig war. Darüber hinaus hatten wir innerhalb der Familie bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Unternehmen gemacht und waren in den sehr professionellen Vorgesprächen schnell überzeugt.

In meiner Euphorie und dank des schönen Wetters, erstmals mit kurzer Hose und Shirt am Bau, hatte ich darauf gehofft heute den Abriss des Garagen- und Werkstattdaches miterleben zu können. Ich sollte mich jedoch gewaltig irren. In wenigen Stunden erfolgte sowohl der notwendige Abriss des Bestandes, die Anlieferung der fertigen Wände für das Erdgeschoß und die Deckenelemente aus Brettsperrholz. So lautet das Ergebnis des heutigen Tages: Wir wachsen dem Himmel entgegen.

Merken

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑