Erste Abschlussarbeiten

In unmittelbarer Nähe zum Tennisplatz und dem Badesee war es uns von Beginn an eine Herzensangelegenheit mit den Nachbarn, Anrainern und allen Besuchern und Gästen eine gute Übereinkunft zu treffen. Rücksicht aufeinander nehmen und dabei den Bogen der Toleranz nicht überstrapazieren – nur so kann aus unserer Sicht ein erfolgreicher Bau umgesetzt werden.

Der Fokus in den vergangenen Wochen lag daher eindeutig auf der Fertigstellung der Außengestaltung und Rekonstruktion des Privathauses. Dabei wurde vor allem auf Regionalität und Nachhaltigkeit geachtet. Heimische Steine – beispielsweise aus dem Inn – und der Begrünung einer Blumenwiese für Bienen und Schmetterlinge sollen künftig nicht nur optische Akzente setzen, sondern auch die Umwelt schonen.

Aber auch in der Innenraumgestaltung schreiten die Arbeiten voran. So wurden die ersten Spots und Steckdosen installiert, die Wände grundiert und gemalt und der Laminatboden im Erd- wie auch Obergschoß verlegt. Das Highlight stellt sich die neue Stiege aus Eiche massiv dar, die sich gut in den Raum einfügt.

Wo gehobelt wird fallen Späne

Das dachte sich wohl auch unser Schubkarren und beschloss nach einem langen Arbeitstag seinen Dienst mit einem Knall zu quitieren.

Merken

Mit Regionalität bauen

Bauen heißt vertrauen und das kommt nicht von ungefähr. Bei der Auswahl der verschiedenen Handwerksbetriebe zur Realisierung meines Bürogebäudes haben wir uns bewußt viel Zeit genommen und umfangreiche Vorgespräche geführt. Die Verwendung von heimischen Produkten, die Verbindung zu unserer Region und die Zuverlässigkeit der einzelnen Gewerke waren neben dem richtigen Mix aus Preis-Leistung entscheidende Faktoren.

Bereits heute hat sich das schon bezahlt gemacht. Aufgrund des enormen Tempos der Mitarbeiter von Holzbau Maier, hieß es für die Folgegewerke kurzfristig an die Baustelle zu kommen. In nur wenigen Stunden wurde das komplette Gebäude von der Spenglerei Martin Margreiter aus Kirchberg abgedichtet und eine Behelfsentwässerung installiert, um selbst bei schlechtem Wetter bestens gerüstet zu sein. Darüber hinaus galt es kurzfristig die elektrischen Leitungen des Altbestandes mit unzähligen Leerverrohrungen zum Neubau zu verbinden, um die Decke versiegeln zu können. Auch hier wurden wir von Elektrotechnik Mario Klocker aus Brixen im Thale prompt unterstützt.

Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die gegenseitige Wertschätzung, einem großen Maß an Verständnis und der Hilfsbereitschaft unter den Gewerken sowie zu uns Bauherren. Vielen Dank für das tolle Miteinander.

Zum Schluss noch ein paar Impressionen des Tages, an dem die Decke eingelegt, der erste Stock errichtet und das Dach abgedichtet wurde. Mit einem ersten Ausblick von meinem zukünftigen Arbeitsplatz verabschiede ich mich ins Wochenende, an dem das Bauholz zu Brennholz verarbeitet wird.

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑