Der Weg ins Ungewisse

Gedankensplitter zur aktuellen Flüchtlingslage in Europa

Im Leben sind es oft die kleinen Dinge die zählen. Ein liebevolles Wort. Eine feste Umarmung. Ein ehrliches Dankeschön.

Bei den aktuellen Bildern, die uns in den letzten Wochen begleiten muss man sich die Frage stellen, ob manche Menschen komplett auf Anstand und Menschlichkeit vergessen haben und wie vor 70 Jahren an Ausgrenzung und Hass festhalten möchten. Dabei sollte uns die Geschichte doch genau das Gegenteil gelehrt haben.

Noch nie kam mir unsere Welt so konträr vor, wie am vergangenen Donnerstag Abend. Die ARD berichtet im Brennpunkt über die aktuelle Flüchtlingslage in Ungarn. Von einem menschenunwürdigen Verhalten der Behörden. Einem Beispiel an Rassismus und Fremdenfeindlichkeit die uns an vergangene Greueltaten erinnern lässt. Während parallel der ORF am Schauplatz das übersättigte Luxusleben der Reichen und Schönen in den Metropolen Kitzbühel und Lech darstellt.

Ein Gefühl aus Traurigkeit, Ratlosigkeit und übermäßigem Wunsch dagegen etwas Tun zu müssen bewegt mich beim Anblick dieser Bilder. Und genau das ist es, was mich anspornt und antreibt an diesem Sonntag Morgen. Die Kästen werden entrümpelt, der Keller durchstöbert. Decken, Bettwäsche, Handtücher, Kleidungsstücke, Hygieneartikel und Schulartikel werden sortiert und für den Transport bereitgestellt. Mir ist bewusst, dass es sich dabei nur um einen Tropfen auf den heißen Stein handelt, aber es tut gut nicht nur tatenlos zu Hause zu sitzen, sondern das Gefühl zu haben, etwas beitragen zu können.

Denn Jeder kann helfen. Jeder auf seine Art und ganz nach seinen Möglichkeiten.

Trendscout Nr. 03 ist da

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Trendscout Nr. 03

Die Frage nach dem Warum?

Kinder können ohne das Wort keinen Tag überleben. Es fördert die Neugier, gibt so viel Aufschluss für das zukünftige Leben und wirft stets neue Fragen auf. Die Frage nach dem Warum. Warum muss ich aufstehen oder schlafen gehen? Warum darf ich mich nicht nur von Schokolade ernähren? Warum ist der Mond manchmal bei Tag und manchmal bei Nacht zu sehen?

Viele Fragen, die uns Eltern täglich aufs Neue an Grenzen führen und dennoch so überlebensnotwendig sind wie das Sonnenlicht, beginnen mit der Frage nach dem Warum. Bis zum Schulbeginn dürfte das Wort neben Mama, Papa und nein wohl zu den Wichtigsten im Wortschatz gehören. Danach verbietet uns das antiquierte System die Frage nach dem Warum.

Bis wir wieder Mut fassen und es neuerlich wagen zu fragen: Warum reißt jemand viele unschuldige Menschen mit in den Tod? Warum nimmt man Eltern die Kinder, Kindern die Eltern, Freunden die Partner und Kollegen die Menschen an deren Seite weg – #4U9525?

Warum zählen Anstand, Nächstenliebe und Respekt in der heutigen Gesellschaft nicht mehr? Warum werden liebevolle Menschen viel zu früh aus dem Leben gerissen, die nur das Pech hatten zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein? Warum spielt Gott Roulette mit dem Krebs und verliert Runde um Runde? Warum gibt es jetzt niemanden mehr, der versucht einem diese Fragen zu beantworten?

Warum musstest auch du so früh gehen – In Memoriam an einen lieben Kollegen, der viel zu früh gehen musste und so viele Warums hinterlässt. Servus Michael, die Minions sind nicht mehr was sie waren ohne dich.

Und es „kümmert“ ihn doch!

Rund um den Eurovisions Songcontest gab es bereits in der Vergangenheit viele einzigartige Geschichten, die meist den Siegern und Finalisten zuzuschreiben waren. Nun ist der ESC um eine besondere Geschichte reicher. Ein Sieger, der gar nicht gewinnen wollte.

Ein Sieg, der ein ganzes Land spaltet, viele Fragen aufwirft und vieles im Unklaren lässt. Denn Andreas Kümmert, der es nicht gewohnt ist im Rampenlicht zu stehen, hat für sich wohl doch einen neuen Weg erkannt. Warum sollte ein talentierter Musiker, der das heimelige Umfeld auf kleinen Bühnen und die Nähe zu seinen Fans schätzt, nicht auch nach den großen Sternen greifen dürfen, um zu erkennen, dass er dem nicht gewachsen ist? Dürfen Menschen keine Fehler machen, um neue Wege zu gehen?

Ja, man könnte ihm unterstellen alles so geplant zu haben, um die neue Platte zu promoten und auf einem unkonventionellen Wege im Rampenlicht zu stehen. Ich möchte aber lieber glauben, dass Andreas Kümmert den Griff nach den Sternen wagte und dabei so überrascht war, diese erreichen zu können, dass ihm nun Angst und Bange wurde.

Aber seien wir doch einmal ehrlich, wem würde es nicht so gehen? Unumstritten sind nicht alle zum Häuptling geboren. Und warum sollten Indianer nicht auch versteckte Talente haben.

Andreas Kümmert kümmert es also, wie es um sein Seelenheil bestimmt ist und ob er dem Druck gewachsen ist. Hut ab vor dem Rückgrat und der Erkenntnis zu den eigenen Grenzen.

Aug um Aug

… Zahn um Zahn!

Am Ende eines Jahres, wenn der Weihnachtstrubel rum ist und man die Zeit findet über das Vergangene nachzudenken merkt man schnell, dass das Erreichte nicht immer dem Mut, Fleiß und dem Glück zu verdanken ist. Bei näherer Betrachtung seines Umfeldes entdeckt man oft, dass die ehrlichen, rechtschaffenen als auch wagemutigen Menschen nicht immer auf der Siegerstraße zu finden sind.

Warum scheint der Weg für viele nur mehr nach dem Prinzip Aug um Aug, Zahn um Zahn zu meistern? Zählen Rückgrad, Besonnenheit wie Fairness im heutigen Privat- als auch Firmenleben nichts mehr? Regiert nur mehr der Neid und die Angst, dem Erwartungsdruck des Umfeldes nicht standhalten zu können?

Lebt man Kindern noch Tugenden von Ehrlichkeit, Offenheit und Toleranz vor, stößt man im Alltag recht schnell an die Grenzen in der Zivilisation.

Rückblickend auf mein Jahr, darf ich mich wohl zu den Glücklichen zählen. Von schweren Krankheiten verschont, von kleinen wie größeren Erfolgen belohnt und von der Staatskasse noch nicht ganz aufgefressen, tanke ich Kraft und Energie für die Ziele und Ideen im neuen Jahr. Dennoch bin ich mir den Herausforderungen und Hürden für 2015 bewusst und hoffe dabei, wie auch schon in der Vergangenheit, auf ehrliche, rechtschaffene wie wagemutige Menschen zu treffen, die mich auf meinem Weg begleiten.

In diesem Sinne allen ein gesegnetes, glückliches wie gesundes 2015 und frei dem Sprichwort:

Wenn Dir das Wasser bis zum Hals steht, darfst den Kopf nicht hängen lassen.

wünsche ich allen Pessimisten einen positiven Ansturm von Motivation.

Wenn man den Fokus verliert

Ein altes Sprichwort besagt, wer alles kann, kann nichts richtig gut. Und doch scheint es, dass heute nur mehr „Eierlegendewollmilchsäue“ gesucht werden. In kaum einer Branche vermischen sich die eigentlichen Kernaufgaben einer Tätigkeit, wie im Marketing. Layouten, Schreiben, Konzepieren, Fotografieren, Kalkulieren … plötzlich kann Jeder alles oder doch nicht Jeder alles gut?

Aus Erfahrung weiß ich, dass Texten, Konzepieren und Umsetzen meine Stärken sind und darauf muss ich mich konzentrieren. Heute mal ein Foto, das gar nicht so schlecht wird, ein einfaches Layout, das Stunden meiner Zeit verschlungen hat oder gar ein Webdesign, sind nicht die Kernkompetenzen auf die ich mich spezialisieren möchte. Nein, ich gehe sogar soweit, dass ich es auch nicht auf eine professionelle Art und Weise kann.

Trotzdem laufen sie rum, die Wunderwutzis, die scheinbar alles können. Dabei stellt sich mir schon die Frage, würde ich bei einem Wasserrohrbruch den Elektriker rufen? Sicher nicht. Aber wenn die Heizung montiert und angeschlossen werden soll, dann schon. Denn schließlich ergänzen sich alle Gewerke zu einem großen Ganzen. Und so sollten auch Kooperationen im Marketing funktionieren. Ein Netzwerk aus Spezialisten, wo jeder seine Stärken einbringt und dabei die optimale Lösung für den Kunden schafft.

Vor Kurzem habe ich für mich das Klettern entdeckt und ich kann nach kurzer Zeit nur eines bestätigen, es gibt kaum einen Sport bei dem man nicht so fokussiert sein muss, wie beim Klettern. In der Wand musst Du jeden Schritt einzelnen planen und einen festen Stand und klaren Kopf bewahren und beim Sichern, kann Träumen ein Leben eines Gefährten kosten.

Darum gilt – Fokus on … und entdecke Deine Kernkompetenzen, Deine Talente, Deine Stärken und damit Deine Begabungen auf dem Weg zum Erfolg.

Die weltbesten Manager

Was macht die weltbesten Managers so erfolgreich?

Sie können delegieren und wissen wie man richtig netzwerkt.

Zwei wesentliche Dinge, neben Fleiß, Wissen und einer saftigen Portion Glück, die viele erfolgreiche Manager auszeichnet.

Delegieren

Erfolgreiche Manager haben ein spitzen Team, auf das sie sich verlassen können und scheuen manchmal auch nicht den Weg über Leichen, um eine Idee oder ein Ziel zu verwirklichen. Sie hören aufmerksam zu und verkaufen manchmal ein Ergebnis als das ihre, weil sie eine Idee schneller bis zur Umsetzung treiben konnten. Schließlich hüpfen ja alle, wenn der Chef ruft und nicht der Projektleiter um etwas bittet.

Netzwerken

Sie werden zu den wichtigen Veranstaltungen eingeladen und hofiert ohne dabei meist auch nur einen Cent bezahlen zu müssen. Sie stehen im richtigen Augenblick im Mittelpunkt und setzen sich dabei gekonnt in Szene. Sie wissen mit wem man sprechen muss und wer wen kennt, um ohne Umwege oder Prozesse ans Ziel zu gelangen. Sie kassieren die Lorbeeren von einem Team und stehen an vorderster Front. Und das Wichtigste: sie haben die Zeit um ein Netzwerk auch am Golfplatz zu pflegen.

In der Summe ergibt das ein beinhartes Erfolgskonzept, das man mit seinem Gewissen vereinbaren können muss. Als echte Teamspielerin werde ich wohl daher nie in die hohen Spheren der kompromisslosen Manager aufsteigen. Dafür kann ich mir noch selber ins Gesicht sehen.

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