Es ist vollbracht

Es sind die besonderen Augenblicke im Leben, die man nie vergisst. Der erste Kuss. Die Begegnung mit der Liebe des Lebens. Die Geburt eines Kindes. Der Bau eines Hauses.

Mit der Fertigstellung unseres Zubaus fügt sich ein weiterer besonderer Augenblick in die Liste meiner Lebensmeilensteine nahtlos ein.

Dankbar, für das Teamwork in der Familie, durch Freunde und den 15 Gewerken am Bau, freue ich mich über den Bezug meines neuen Arbeitsplatzes in unserem Büro. In nicht weniger als 106 Tagen verwirklichten wir den Traum vom eigenen Firmensitz und schufen die räumliche Trennung von Berufs- und Privatleben. Damit wurde der Grundstein für ein potentielles Wachstum von Schreibkraft gelegt, wofür ich vorallem meinem Mann und meiner Tochter mehr als Dankbar bin. Gemeinsam haben wir an dem Traum festgehalten und ihn real werden lassen.

Mein Dank gebührt auch meinen Kunden und Kollegen, die mir mit viel Verständnis in den vergangenen Wochen entgegen gekommen sind. Ab sofort bin ich wieder mit 100 % Einsatz und Herzblut für Euch da!

Ich freue mich auf die zukünftigen Aufgaben in meiner neuen Wirkungsstätte und vielleicht schaut ihr einfach mal rein.

Außenanlage fertiggestellt

Mit großen Schritten geht die Fertigstellung der Außenanlage des Bürogebäudes voran und auch die ersten Grashalme sprießen bereits aus der frisch eingesäten Blumenwiese. Während die Malerinnen der Firma Sybille Dielacher für das strahlende Weiß innen wie auch an der Fassade sorgten, bescherten uns die Mitarbeiter der Firma Fröschl einen sauberen Abschluss zur bestehenden Garage und einen barrierefreien Zugang zum öffentlichen Bereich. Mit der Montage der ersten Spots und des Bildschirms für zukünftige Präsentationen erfolgten weitere Tätigkeiten vom Team Elektrotechnik Mario Klocker auf dem Weg zur Projektverwirklichung.

Unschwer an den Bildern zu erkennen, lag die Herausforderung am genauen Arbeiten auf engstem Raum. Dafür möchten wir uns herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die optimal und Hand in Hand ans Werk gingen.

 

Detailarbeit mit Köpfchen

Waren es zu Beginn noch die großen Fortschritte, sind nun die Detailarbeiten mit Köpfchen gefragt. Optimal aufeinander abgestimmt gilt es  die verschiedenen Gewerke und Arbeiten zu koordinieren und Stehzeiten zu verhindern. Schnell zeigt sich, ob man auf die richtigen Partner gesetzt hat, die neben der Qualität auch das notwendige Know-how und die Flexibilität mit sich bringen.

So galt unser Hauptaugenmerk in der vergangenen Woche dem Kabelsalat hinter der Rigips Wandverkleidung, der Dach- und Deckenisolation mit Blecheinfassung, dem Verspachteln der Wände innen und außen sowie dem Unterbau für die Fußbodenheizung bzw. dem Estrich.

Als kleines Zuckerl vom Osterhasen bzw. von unseren fleißigen Elektrikern wurden die Arbeiten in der angrenzenden Werkstatt abgeschlossen, sodass wir den Lagercontainer ausräumen und die Räumlichkeiten wieder beziehen konnten.

Wie es weiter geht und ob Petrus uns, trotz sehr schlechter Vorhersagen, gut gesonnen ist, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Bis dahin alles Gute und schöne Ostern!

Viele fleißige Hände

Am Donnerstag waren es 18. Am Freitag sogar 26 unglaublich fleißige Hände die dazu beitrugen den Traum meines eigenen Bürogebäudes zu verwirklichen. An allen Ecken und Enden wurde geschraubt, gehämmert, montiert und installiert.

Mit dem Abriss des vormaligen Garagendaches war es notwendig das Bestandsdach am Haupthaus zu sanieren und zu stärken. Mit viel Bedacht und Professionalität gingen die Holzbauer der Firma Maier ans Werk und bauten ein neues, stabiles Dach auf. In der gleichen Zeit verlegten die Elektriker von Elektrotechnik Mario Klocker hunderte Meter an Kabeln im Haus, die hoffentlich in einigen Monaten nicht nur von Geistesblitzen umgeben sein werden, sondern auch zu einem entsprechend hohen Arbeitskomfort beitragen.

Das Erdgeschoß stand ganz im Zeichen der Kanal, Wasser und Heizungsinstallation die später für den gewünschten Wohlfühlfaktor der Kunden beitragen soll. Am Hauptdach wurde die Kastenrinne durch die Spengler von Martin Margreiter abgedichtet und die Unterkonstruktion für die Dachentwässerung nahezu fertiggestellt.

Als am Freitag bereits die Maurer mit der Abdichtung des Sockels und der Verspachtelung der erdgeschößlichen Wände begannen, füllte sich unsere Baustelle wie ein Ameisenhaufen und jeder Quadratmeter wurde effizient genutzt. Mit der Montage der Rigipswände beschlossen wir den Freitag und somit die dritte Woche.

Natürlich durfte auch uns Bauherren am Wochenende nicht langweilig werden. Um eine optimale Optik zwischen Zu- und Altbau zu erzielen entschieden wir uns für eine Lärchenschalung im OG und einen Außenputz im EG. Mit der professionellen Beratung durch die Malerei Ladstätter in der Wildschönau erhielten wir die Grundierung und Lasur zur Behandlung der 101 Schalungsbretter und machten uns am Samstag sogleich ans Werk. Schritt für Schritt nähern wir uns so dem Ziel und freuen uns, dass alle Handwerksbetriebe so tatkräftig und zuverlässig am sportlichen Zeitplan festhalten.

Der Gesichtsausdruck

Fenster und Türen verleihen einem Gebäude sein Gesicht. Die Größe, die Positionierung und die Farbe beeinflussen die Architektur und das gesamte Erscheinungsbild. Bereits bei der Planung durch die ARCHE Architekten legte Brigitte Walther großen Wert auf die von uns gewünschte Geradlinigkeit und Präzision, die sich auch in meinem Beruf widerspiegelt. Mit dem heutigen Einbau der Fenster und Eingangstür schärften wir nochmals die Form des Zubaus, verliehen dem Gebäude seinen Gesichtsausdruck und sperrten Wind und Wetter aus. Die umlaufende Versiegelung des Betonsockels innen als auch außen macht das Bürogebäude dicht und bietet Schutz gegen mögliche Nässe.

Der krönende Abschluss für heute war die Montage der Attika, dem Holzrahmen auf dem Haupt- und Terrassendach, welche in den kommenden Wochen noch mit Blech verkleidet wird.

 

Mit Regionalität bauen

Bauen heißt vertrauen und das kommt nicht von ungefähr. Bei der Auswahl der verschiedenen Handwerksbetriebe zur Realisierung meines Bürogebäudes haben wir uns bewußt viel Zeit genommen und umfangreiche Vorgespräche geführt. Die Verwendung von heimischen Produkten, die Verbindung zu unserer Region und die Zuverlässigkeit der einzelnen Gewerke waren neben dem richtigen Mix aus Preis-Leistung entscheidende Faktoren.

Bereits heute hat sich das schon bezahlt gemacht. Aufgrund des enormen Tempos der Mitarbeiter von Holzbau Maier, hieß es für die Folgegewerke kurzfristig an die Baustelle zu kommen. In nur wenigen Stunden wurde das komplette Gebäude von der Spenglerei Martin Margreiter aus Kirchberg abgedichtet und eine Behelfsentwässerung installiert, um selbst bei schlechtem Wetter bestens gerüstet zu sein. Darüber hinaus galt es kurzfristig die elektrischen Leitungen des Altbestandes mit unzähligen Leerverrohrungen zum Neubau zu verbinden, um die Decke versiegeln zu können. Auch hier wurden wir von Elektrotechnik Mario Klocker aus Brixen im Thale prompt unterstützt.

Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die gegenseitige Wertschätzung, einem großen Maß an Verständnis und der Hilfsbereitschaft unter den Gewerken sowie zu uns Bauherren. Vielen Dank für das tolle Miteinander.

Zum Schluss noch ein paar Impressionen des Tages, an dem die Decke eingelegt, der erste Stock errichtet und das Dach abgedichtet wurde. Mit einem ersten Ausblick von meinem zukünftigen Arbeitsplatz verabschiede ich mich ins Wochenende, an dem das Bauholz zu Brennholz verarbeitet wird.

Dem Himmel entgegen

Mit dem wunderschönen Frühlingswetter im Gepäck starteten wir motiviert in die neue Woche. In den frühen Morgenstunden des Montags trafen die Maurer der Firma Bodner aus Kufstein in der Seestraße ein. Bereits beim Entladen der unzähligen Elemente und Werkstoffe kamen wir ins Staunen: Konnte das alles für uns sein?

Unter der Mithilfe meines Mannes wurde die Schalung für die Bodenplatte aufgerichtet, der Untergrund ausgeglichen und isoliert und mit unzähligen Eisenelementen belegt. Dann folgte der Beton. Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Wandschalungen. Diese waren sehr komplex zu errichten und verlangten viel Maßarbeit den beiden Arbeitern ab. Mit der Lieferung des Betons am Mittwochmorgen und dem Ausschalen am Donnerstag war der termingerechte Abschluss der Maurerarbeiten vorhersehbar und wir freuen uns, dass wir mit der Firma Bodner einen sehr zuverlässigen Partner auf der Baustelle hatten.

Während die Werkstoffe der Maurer verladen wurden, trafen die Zimmerer der Firma Holzbau Maier aus Bramberg ein. Wir hatten uns im Vorfeld für diese Firma entschieden, da mir persönlich die Holzbauweise und die Verarbeitung von EGGER Holzwerkstoffen sehr wichtig war. Darüber hinaus hatten wir innerhalb der Familie bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Unternehmen gemacht und waren in den sehr professionellen Vorgesprächen schnell überzeugt.

In meiner Euphorie und dank des schönen Wetters, erstmals mit kurzer Hose und Shirt am Bau, hatte ich darauf gehofft heute den Abriss des Garagen- und Werkstattdaches miterleben zu können. Ich sollte mich jedoch gewaltig irren. In wenigen Stunden erfolgte sowohl der notwendige Abriss des Bestandes, die Anlieferung der fertigen Wände für das Erdgeschoß und die Deckenelemente aus Brettsperrholz. So lautet das Ergebnis des heutigen Tages: Wir wachsen dem Himmel entgegen.

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Die Basis ist gelegt

Heute galt es die Basis für die weiteren Arbeiten zu legen und das Oberflächenwasserkonzept zu verwirklichen. Bereits am frühen Morgen wurden die Schachtringe für den Sickerschacht angeliefert und an die richtige Stelle gehoben. Danach folgten die Grabungsarbeiten für die Dachentwässerung und die Verdichtung des Unterbaus. Mit der Neugestaltung des zukünftigen Parkplatzes und Anlage einer Einfahrtstrompete wurde bereits jetzt der Komfort für die künftigen Besucher erhöht und mehr Arbeitsplatz für die beteiligten Baufirmen geschaffen. Zu guter letzt galt es ein wenig Kosmetik an den Tag zu legen und die Baustelle zu säubern, um das Wochenende mit der Familie genießen zu dürfen.

Das Fazit dieser Woche lautet also: die Basis ist gelegt, der Unterbau abgeschlossen und am Montag können die Baumeisterarbeiten gestartet werden. Schönes Wochenende!

Auf los geht’s los

Mit dem Neubau eines Bürogebäudes für meine kleine Kommunikationsagentur legen wir den Grundstein für ein erfolgreiches Wachstum von Schreibkraft. Bis dato waren die Rahmenbedingungen sehr gut und der Spagat zwischen Beruf und Familie gelang. Jedoch müssen gerade Unternehmen, deren Firmensitz sich in den privaten Räumlichkeiten befindet, Kompromisse eingehen. Kunden werden in Küchen oder Wohnräumen empfangen. Die Familie muss sich mit dem Gast arrangieren und die Expansion in weitere Mitarbeiter ist oft eingeschränkt. Dank der Unterstützung meines Mannes schaffen wir nun eine neue Ausgangsbasis und legen die Weichen für die Zukunft.

Nach einigen Vorarbeiten wie Ausräumen der Garage & Werkstatt, Dachabdecken und Teilabriss, starteten am 22. März die Grabungsarbeiten für den Unterbau des geplanten Gebäudes. Mit dem einher gehen auch die Anschlüsse von Kanal, Wasser und Heizung. In dieser ersten Bauphase können wir mit der Hilfe der Familie und von Freunden sehr viele Arbeiten noch selbst durchführen. Doch bereits in wenigen Tagen wird das nur mehr eingeschränkt möglich sein.

Das Ergebnis nach drei Tagen:

 

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