Bergluft schnuppern

Es war im September 2017. Gemütlich sitzen Georg Überall und ich in der Vorderstadt von Kitzbühel und besprechen die anstehenden Projekte und Maßnahmen für die kommenden Wochen. „Mogst nit beim Team Bergluft mit dabei sein und uns medial unterstützen?“ so unverhofft wie die Frage kommt, so schnell fällt auch meine Entscheidung. Streif Vertical Up – besser bekannt als „one hell of a run“ – soll es also sein. Gemeinsam mit Bergsport Überall, Centro Cafe/Restaurant, Gambino Hotels, Kiwi Küche und mir – Schreibkraft Schweiger – bilden wir das Team Bergluft mit dem Ziel, die Teamwertung zu gewinnen und den Erlös einem karitativen Zweck zur Verfügung zu stellen.

Samstag, 24. Februar 2018 – 18:15 Uhr – ich stehe am Start. Neben mir meine Schwester Eva und 998 weitere Starter, die sich wohl alle auch ein wenig die Frage stellen, „warum tue ich mir das bloß an?“. Unser Team Bergluft hat sich in den vergangenen Wochen gemeinschaftlich gut vorbereitet und jeder für sich noch weiter trainiert. Dennoch bleibt das Ungewisse, ob es wohl für die Streif vertical von unten nach oben reichen wird. Egal, der Startschuss fällt und ob du willst oder nicht, irgendwie ziehen dich 1.000 kleine Glühwürmchen vor und hinter dir magisch die wohl berühmteste Abfahrtspiste hinauf.

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Flotten Schrittes und bei bester Laune kommen wir langsam aber stetig dem Ziel näher und genießen die Stimmung. Die Lichter der Stadt liegen uns zu Füßen während die Nebelschwaden die Steilheiten von Steilhang und Mausefalle zu vertuschen versuchen. Doch erst einmal drin, gibt’s kein zurück mehr. Was überwiegt ist die Vorfreude auf das Ankommen und da plötzlich höre ich sie: „hopp, hopp, hallo Mama“ und ich strahle über das ganze Gesicht. Der kleine Umweg an den Streckenrand, um meiner Tochter ein Bussi zu „klauen“ ist noch locker drin, bevor ich die Ziellinie überschreite. Geschafft! Der Weg war das Ziel und die gute Sache der Ansporn in der Vorbereitung. Und beides wurde erreicht. Mit nahezu 100 Startern stellten wir das größte Team und freuten uns riesig über den Erlös von € 500,- plus einer Spende der Organisatoren des VUP über € 800,- die wir beide regional Spenden werden.

Ob es ein wiedersehen auf der Streif geben wird? Soviel sei gesagt – es ist nicht ausgeschlossen.

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