Es ist vollbracht

Es sind die besonderen Augenblicke im Leben, die man nie vergisst. Der erste Kuss. Die Begegnung mit der Liebe des Lebens. Die Geburt eines Kindes. Der Bau eines Hauses.

Mit der Fertigstellung unseres Zubaus fügt sich ein weiterer besonderer Augenblick in die Liste meiner Lebensmeilensteine nahtlos ein.

Dankbar, für das Teamwork in der Familie, durch Freunde und den 15 Gewerken am Bau, freue ich mich über den Bezug meines neuen Arbeitsplatzes in unserem Büro. In nicht weniger als 106 Tagen verwirklichten wir den Traum vom eigenen Firmensitz und schufen die räumliche Trennung von Berufs- und Privatleben. Damit wurde der Grundstein für ein potentielles Wachstum von Schreibkraft gelegt, wofür ich vorallem meinem Mann und meiner Tochter mehr als Dankbar bin. Gemeinsam haben wir an dem Traum festgehalten und ihn real werden lassen.

Mein Dank gebührt auch meinen Kunden und Kollegen, die mir mit viel Verständnis in den vergangenen Wochen entgegen gekommen sind. Ab sofort bin ich wieder mit 100 % Einsatz und Herzblut für Euch da!

Ich freue mich auf die zukünftigen Aufgaben in meiner neuen Wirkungsstätte und vielleicht schaut ihr einfach mal rein.

Sturm der Gefühle

Morgens halb sechs, raus aus den Federn, rein in die Dusche. Schnell noch die Kleine wecken, gemeinsam frühstücken und ab in den Kindergarten. Das erste Mal beschleicht mich das schlechte Gewissen, dass ich so hetzen muss. Aber es heißt sich sputen und losdüsen ans WIFI in Innsbruck. Vier Tage Tapetenwechsel mit unvergleichlichen Referenten liegen vor mir und das obwohl ich mich erst in letzter Minute für eine Teilnahme entscheiden konnte.

Warum so kurzentschlossen? Der Spagat von Beruf, Familie und Baustelle war heuer dann doch eher ein Hochseilakt als eine kleine Turnschau. Jetzt freue ich mich auf die Zeit an der Schulbank, erhoffe mir neue Impulse und Motivation für die kommenden Jahre. Denn wenn man mal ehrlich zu sich selber ist – wenn einem der Alltag einholt läuft man schnell Gefahr auf ein Mittelmaß abzustumpfen. Ein Mittelmaß, das Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Schließlich investieren wir mit dem Zubau in die Zukunft des Unternehmens, da sollte die „Form“ auf Höchstniveau bleiben.

Endlich angekommen. Den Stau hinter mir gelassen und ein wenig angespannt, wer und was mich an diesen vier Tagen erwartet. Zu Beginn, die einfache Übung einer Vorstellungsrunde. Ok, ich hab’s mit hochkarätigen Referenten und Teilnehmern zu tun. Kann ja auch ganz spannend sein … ich gebe zu, die Knie schlottern. Erste Aufgabe: verfasse eine Kurzbeschreibung von dir selbst. Oje, mein Angstgegner schaut mir ins Gesicht. Es kann also nur besser werden und das tut es. Während Zuhause auf der Baustelle alles nach Plan verläuft, meine Babysitter und mein Supergirl prima harmonieren, kassiere ich jede Menge Hochs und Tiefs in vier zehrenden, intensiven aber sowas von motivierenden Tagen, dass ich mich aufs Schreiben wieder richtig freue. Es ist also doch mein Traumjob, den ich täglich machen darf.

Wie so oft, ist am Ende alles gut und wenn nicht, dreht sich die Welt dennoch weiter.

Außenanlage fertiggestellt

Mit großen Schritten geht die Fertigstellung der Außenanlage des Bürogebäudes voran und auch die ersten Grashalme sprießen bereits aus der frisch eingesäten Blumenwiese. Während die Malerinnen der Firma Sybille Dielacher für das strahlende Weiß innen wie auch an der Fassade sorgten, bescherten uns die Mitarbeiter der Firma Fröschl einen sauberen Abschluss zur bestehenden Garage und einen barrierefreien Zugang zum öffentlichen Bereich. Mit der Montage der ersten Spots und des Bildschirms für zukünftige Präsentationen erfolgten weitere Tätigkeiten vom Team Elektrotechnik Mario Klocker auf dem Weg zur Projektverwirklichung.

Unschwer an den Bildern zu erkennen, lag die Herausforderung am genauen Arbeiten auf engstem Raum. Dafür möchten wir uns herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die optimal und Hand in Hand ans Werk gingen.

 

Erste Abschlussarbeiten

In unmittelbarer Nähe zum Tennisplatz und dem Badesee war es uns von Beginn an eine Herzensangelegenheit mit den Nachbarn, Anrainern und allen Besuchern und Gästen eine gute Übereinkunft zu treffen. Rücksicht aufeinander nehmen und dabei den Bogen der Toleranz nicht überstrapazieren – nur so kann aus unserer Sicht ein erfolgreicher Bau umgesetzt werden.

Der Fokus in den vergangenen Wochen lag daher eindeutig auf der Fertigstellung der Außengestaltung und Rekonstruktion des Privathauses. Dabei wurde vor allem auf Regionalität und Nachhaltigkeit geachtet. Heimische Steine – beispielsweise aus dem Inn – und der Begrünung einer Blumenwiese für Bienen und Schmetterlinge sollen künftig nicht nur optische Akzente setzen, sondern auch die Umwelt schonen.

Aber auch in der Innenraumgestaltung schreiten die Arbeiten voran. So wurden die ersten Spots und Steckdosen installiert, die Wände grundiert und gemalt und der Laminatboden im Erd- wie auch Obergschoß verlegt. Das Highlight stellt sich die neue Stiege aus Eiche massiv dar, die sich gut in den Raum einfügt.

Wo gehobelt wird fallen Späne

Das dachte sich wohl auch unser Schubkarren und beschloss nach einem langen Arbeitstag seinen Dienst mit einem Knall zu quitieren.

Merken

Höhere Gewalt

Bei allen Aktivitäten im Freien spielt das Wetter eine entscheidende Rolle. Hitze, Regen, Wind oder sogar Schnee gehören zu einem bunt durchwachsenen April in Österreich einfach mit dazu. Nach den wunderschönen, nahezu sommerlichen Bedingungen im März war es stark zu vermuten, dass eine Schlechtwetterperiode nochmals ihr Unwesen treiben würde. Das es jedoch in diesem Ausmaße sein würde, mit starkem Schneefall und anhaltend niedrigen Temperaturen über Tage, damit war natürlich nicht zu rechnen.

Trotz dieser widrigsten Umstände ging es auf unserer Baustelle, vielleicht ein wenig langsamer, aber kontinuierlich weiter voran. Im Wechsel zwischen Arbeiten im Freien und im Innenausbau wurde die Fußbodenheizung und der Estrich verlegt, die Verblechungen und Abdichtungen am Dach nahezu abgeschlossen, die Fassade verputzt, die Wände innen gespachtelt und geschliffen, die Schalung montiert, die Schalter und Stecker installiert, der Altbestand renoviert und der Unterbau für die Anlagen- und Gartengestaltung vorbereitet.

Mit vereinten Kräften und sehr viel heißem Tee, Kaffee und Gulaschsuppe blieben wir mit unseren wetterfesten Handwerksbetrieben am Ball und hoffen nun auf etwas angenehmere Temperaturen im neuen Monat Mai.

Detailarbeit mit Köpfchen

Waren es zu Beginn noch die großen Fortschritte, sind nun die Detailarbeiten mit Köpfchen gefragt. Optimal aufeinander abgestimmt gilt es  die verschiedenen Gewerke und Arbeiten zu koordinieren und Stehzeiten zu verhindern. Schnell zeigt sich, ob man auf die richtigen Partner gesetzt hat, die neben der Qualität auch das notwendige Know-how und die Flexibilität mit sich bringen.

So galt unser Hauptaugenmerk in der vergangenen Woche dem Kabelsalat hinter der Rigips Wandverkleidung, der Dach- und Deckenisolation mit Blecheinfassung, dem Verspachteln der Wände innen und außen sowie dem Unterbau für die Fußbodenheizung bzw. dem Estrich.

Als kleines Zuckerl vom Osterhasen bzw. von unseren fleißigen Elektrikern wurden die Arbeiten in der angrenzenden Werkstatt abgeschlossen, sodass wir den Lagercontainer ausräumen und die Räumlichkeiten wieder beziehen konnten.

Wie es weiter geht und ob Petrus uns, trotz sehr schlechter Vorhersagen, gut gesonnen ist, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Bis dahin alles Gute und schöne Ostern!

Viele fleißige Hände

Am Donnerstag waren es 18. Am Freitag sogar 26 unglaublich fleißige Hände die dazu beitrugen den Traum meines eigenen Bürogebäudes zu verwirklichen. An allen Ecken und Enden wurde geschraubt, gehämmert, montiert und installiert.

Mit dem Abriss des vormaligen Garagendaches war es notwendig das Bestandsdach am Haupthaus zu sanieren und zu stärken. Mit viel Bedacht und Professionalität gingen die Holzbauer der Firma Maier ans Werk und bauten ein neues, stabiles Dach auf. In der gleichen Zeit verlegten die Elektriker von Elektrotechnik Mario Klocker hunderte Meter an Kabeln im Haus, die hoffentlich in einigen Monaten nicht nur von Geistesblitzen umgeben sein werden, sondern auch zu einem entsprechend hohen Arbeitskomfort beitragen.

Das Erdgeschoß stand ganz im Zeichen der Kanal, Wasser und Heizungsinstallation die später für den gewünschten Wohlfühlfaktor der Kunden beitragen soll. Am Hauptdach wurde die Kastenrinne durch die Spengler von Martin Margreiter abgedichtet und die Unterkonstruktion für die Dachentwässerung nahezu fertiggestellt.

Als am Freitag bereits die Maurer mit der Abdichtung des Sockels und der Verspachtelung der erdgeschößlichen Wände begannen, füllte sich unsere Baustelle wie ein Ameisenhaufen und jeder Quadratmeter wurde effizient genutzt. Mit der Montage der Rigipswände beschlossen wir den Freitag und somit die dritte Woche.

Natürlich durfte auch uns Bauherren am Wochenende nicht langweilig werden. Um eine optimale Optik zwischen Zu- und Altbau zu erzielen entschieden wir uns für eine Lärchenschalung im OG und einen Außenputz im EG. Mit der professionellen Beratung durch die Malerei Ladstätter in der Wildschönau erhielten wir die Grundierung und Lasur zur Behandlung der 101 Schalungsbretter und machten uns am Samstag sogleich ans Werk. Schritt für Schritt nähern wir uns so dem Ziel und freuen uns, dass alle Handwerksbetriebe so tatkräftig und zuverlässig am sportlichen Zeitplan festhalten.

Erholung am Schreibtisch

„Häuslbauer“ zu sein hat einige Vorteile:

  • Man kommt regelmäßig an die frische Luft
  • Man betätigt sich wieder körperlich
  • Man verliert das eine oder andere überflüssige Kilogramm
  • Man aktiviert seine grauen Zellen und wird schlagfertiger bei wichtigen Entscheidungen
  • Man darf im Schlapperlook und mit zerzausten Haaren rumlaufen und
  • Man freut sich auf die Erholung am Schreibtisch nach einem langen Tag.

Nach den Abrissarbeiten in den vergangenen Tagen stand das Aufräumen, Ausnageln der Bretter, Abschneiden und Aufstapeln maßgeblich im Vordergrund. Tätigkeiten, die zum Häuslbauen einfach dazu gehören und es erst zu deinem Projekt werden lassen, wenn ein paar Schrammen und Wehwehchen deinen Körper zieren.

Auch uns ist es so in den vergangenen Tagen ergangen. Kein Sport oder Fitnessstudio kann dich darauf vorbereiten, was täglich körperliche Arbeit dir abzuverlangen vermag. Das bestätigt einmal mehr, dass wir Bürohengste einfach auch mal raus an die Front gehören. Neben der körperliche Anstrengung wird der Geist wieder frei und alles bekommt einen komplett neuen Blickwinkel. So freue ich mich morgen Vormittag wieder auf die Erholung am Schreibtisch, bevor am Nachmittag ein wenig Zerstreuung an der Front auf mich wartet.

Der Gesichtsausdruck

Fenster und Türen verleihen einem Gebäude sein Gesicht. Die Größe, die Positionierung und die Farbe beeinflussen die Architektur und das gesamte Erscheinungsbild. Bereits bei der Planung durch die ARCHE Architekten legte Brigitte Walther großen Wert auf die von uns gewünschte Geradlinigkeit und Präzision, die sich auch in meinem Beruf widerspiegelt. Mit dem heutigen Einbau der Fenster und Eingangstür schärften wir nochmals die Form des Zubaus, verliehen dem Gebäude seinen Gesichtsausdruck und sperrten Wind und Wetter aus. Die umlaufende Versiegelung des Betonsockels innen als auch außen macht das Bürogebäude dicht und bietet Schutz gegen mögliche Nässe.

Der krönende Abschluss für heute war die Montage der Attika, dem Holzrahmen auf dem Haupt- und Terrassendach, welche in den kommenden Wochen noch mit Blech verkleidet wird.

 

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