Tag des Buches

Fiktion, Horror, Biografie, Reisen, Religion, Wirtschaft, Wissen, Sprachen oder Forschung – für welches Genres Sie sich auch immer begeistern können, greifen Sie am heutigen Tag des Buches wieder einmal zu einem gebundenen oder gehefteten Exemplar. Im Zeitalter der E-books und digitalen Medien wird es für die dicken und dünnen Wälzer zunehmend schwerer sich zu behaupten. Aber es gibt sie immer noch, die Menschen, die ohne Krimi nicht ins Bett gehen wollen. Menschen, die das schönste Kino am liebsten im Kopf erleben möchten und  das Geräusch vom Umblättern einer spannungsgeladenen Seite kaum erwarten können. Von Kindesbeinen an, faszinieren uns die bunten Seiten, die so viel Emotionalität auszulösen vermögen.

Mit der Kraft des geschriebenen Wortes.

Eine Philosophie, die ich nicht erst seit der Gründung von Schreibkraft lebe, nehme ich heute zum Anlass, um meiner Tochter ein gutes Buch vorzulesen und Ihnen zwei Bücher ans Herz zu legen, die diese Kraft in sich tragen.

Christina Feiersinger – eine junge Autorin aus Kitzbühel – ist es mit ihrem Erstlingswerk „Die Stille, die im Schatten blüht“ gelungen, das schmerzverzerrte Leben von Simon Mayr für den Leser bildhaft, spürbar zu machen. Die Hoffnung, die in den Zeilen mitschwingt, Simon von seinem Leiden zu befreien, trägt den Leser über die Worte bis ans Ende einer Reise, die Zuversicht spendet. Mit ihrer einfühlsamen und besonderen Art, komplexe Gefühle in intensiven Metaphern aufs Papier zu bringen, bindet Christina Feiersinger den Leser in die Lebensgeschichte förmlich ein. Ein mitreißendes Werk, das in einem gelesen werden möchte.

Schließen Sie die Augen und versuchen Sie auf einer geraden Linie am Boden zu gehen. Nur die wenigsten werden das schaffen, ohne sich dabei einen Fehltritt zu leisten. Andy Holzer gehört zu Österreichs erfahrensten Alpinisten und hat dabei ein Gipfelkreuz noch nie mit seinen eigenen Augen gesehen. Die faszinierende Lebensgeschichte des Ausnahmeathleten, der als Kind Rad fuhr und mit den Skiern über Schanzen sprang, zeigt eindrucksvoll, welche Fähigkeiten in einem Menschen stecken können. Dieses Buch öffnet die Augen für eine Persönlichkeit, die immer an sich und seine Fähigkeiten glaubte. Eine Zielstrebigkeit, die ihn bis aufs Dach der Welt – den Mount Everest – führte.

Viel Spaß beim Lesen und Vorlesen!

Bergluft schnuppern

Es war im September 2017. Gemütlich sitzen Georg Überall und ich in der Vorderstadt von Kitzbühel und besprechen die anstehenden Projekte und Maßnahmen für die kommenden Wochen. „Mogst nit beim Team Bergluft mit dabei sein und uns medial unterstützen?“ so unverhofft wie die Frage kommt, so schnell fällt auch meine Entscheidung. Streif Vertical Up – besser bekannt als „one hell of a run“ – soll es also sein. Gemeinsam mit Bergsport Überall, Centro Cafe/Restaurant, Gambino Hotels, Kiwi Küche und mir – Schreibkraft Schweiger – bilden wir das Team Bergluft mit dem Ziel, die Teamwertung zu gewinnen und den Erlös einem karitativen Zweck zur Verfügung zu stellen.

Samstag, 24. Februar 2018 – 18:15 Uhr – ich stehe am Start. Neben mir meine Schwester Eva und 998 weitere Starter, die sich wohl alle auch ein wenig die Frage stellen, „warum tue ich mir das bloß an?“. Unser Team Bergluft hat sich in den vergangenen Wochen gemeinschaftlich gut vorbereitet und jeder für sich noch weiter trainiert. Dennoch bleibt das Ungewisse, ob es wohl für die Streif vertical von unten nach oben reichen wird. Egal, der Startschuss fällt und ob du willst oder nicht, irgendwie ziehen dich 1.000 kleine Glühwürmchen vor und hinter dir magisch die wohl berühmteste Abfahrtspiste hinauf.

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Flotten Schrittes und bei bester Laune kommen wir langsam aber stetig dem Ziel näher und genießen die Stimmung. Die Lichter der Stadt liegen uns zu Füßen während die Nebelschwaden die Steilheiten von Steilhang und Mausefalle zu vertuschen versuchen. Doch erst einmal drin, gibt’s kein zurück mehr. Was überwiegt ist die Vorfreude auf das Ankommen und da plötzlich höre ich sie: „hopp, hopp, hallo Mama“ und ich strahle über das ganze Gesicht. Der kleine Umweg an den Streckenrand, um meiner Tochter ein Bussi zu „klauen“ ist noch locker drin, bevor ich die Ziellinie überschreite. Geschafft! Der Weg war das Ziel und die gute Sache der Ansporn in der Vorbereitung. Und beides wurde erreicht. Mit nahezu 100 Startern stellten wir das größte Team und freuten uns riesig über den Erlös von € 500,- plus einer Spende der Organisatoren des VUP über € 800,- die wir beide regional Spenden werden.

Ob es ein wiedersehen auf der Streif geben wird? Soviel sei gesagt – es ist nicht ausgeschlossen.

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Journalismus heute & morgen

Sonntagmorgen 11:00 Uhr. Die Alte Gerberei in St. Johann in Tirol ist zum Bersten gefüllt. Vorfreudige Anspannung liegt in der Luft. Alles wartet auf ihn – Armin Wolf – Journalist und seit 16 Jahren das Gesicht der ZIB 2 – spricht über Journalismus im Spannungsfeld zwischen Twitter und der ZIB.

Ich, mitten drin unter 150 begeisterten Zuhörern, die den sympathischen, ehrlichen und leicht satirischen Worten von Herrn Wolf über zwei Stunden gespannt folgen. Der gebürtige Innsbrucker, der mit 21 vom Landesstudio Tirol ins ORF Studio nach Wien wechselte, stellt sich den Fragen der Veranstalter und Zuhörer.

Welchen Quellen man heute bei der Berichterstattung noch trauen kann vor dem allgegenwertigen Thema der „Fake-news“? Welche Grundlagen im Journalismus heute immer noch Gültigkeit haben? Und warum manchmal Armin Wolfs Postfach nach einer ZIB 2 überquillt, wenn er seinem Gegenüber wieder mal auf den Zahn fühlt?

Vor dem Hintergrund steigender Überforderung der Konsumenten durch Informationen, man geht davon aus, dass jeder Mensch 10 Stunden am Tag über Radio, Social Media, Zeitungen und Fernsehen informiert wird, gilt es die wirklich wichtigen Dinge, die unseren Alltag verändern könnten journalistisch aufzuarbeiten. Davon schaffen es nur die „glorreichen sieben Themen“ in die ZIB 2, die täglich von 600.000 Zuseherinnen und Zusehern verfolgt wird.

Spannend und interessant schildert Armin Wolf, wie sich der Journalismus von damals zu heute verändert hat und vor welchen Herausforderungen die qualitativ hochwertigen Tageszeitungen in Österreich stehen. Studien aus Deutschland zufolge, werden im Jahr 2034 die gedruckten Tageszeitungen der Vergangenheit angehören und wir uns ausschließlich über Online Portale und das Fernsehen informieren. Dem Fernsehen spricht man eine längere Überlebenschance aus, da die „Berieselung“ wohl dem Komfortfaktor geschuldet ist. Dennoch müssen sich auch die öffentlich rechtlichen Medien an einen strengen Sparkurs halten, um qualitativen Journalismus weiterhin garantieren zu können. Eine Herausforderung, die bereits zum Alltag gehört.

Bei der Recherche und täglichen Arbeit sieht Armin Wolf nicht nur die Schattenseiten der sozialen Netzwerke, sondern bedient sich ihrer. Die Schnelligkeit und der einfache Zugang helfen ihm in seiner Vorbereitung genauso wie die langjährige Erfahrung und eine Kontaktliste von rund 6.000 Personen. Als einer der Ersten entdeckte er vor rund 10 Jahren für sich Twitter als Sprachrohr zur Bevölkerung. Heute erfreut er sich mit nahezu 400.000 Followern einer treuen Community. Nach dem heutigen Sonntag, werden es wohl wieder ein paar mehr sein. Und wenn nicht auf Twitter, dann wohl bei der Seherschaft der ZIB 2, die Nachrichtensendung, die Armin Wolf mit seinen Kollegen nicht nur unparteiisch, allumfassend, qualitativ und informativ aufbereiten, sondern manchmal auch humorvoll beschließen.

De stade Zeit

Die Magie der Weihnachtszeit, in ihr wohnt etwas Spezielles inne. Und doch scheint es Jahr für Jahr, dass am 24. die Welt dem Untergang geweiht ist. Das geschäftige Treiben in den Gassen. Das Gerangel in den Kaufhäusern. Der Dauerpuls von 180 und mehr. Nichts scheint von dem weihnachtlichen Glanz übrig geblieben zu sein, als Eile und Alltagsstress im Berufs- wie auch Privatleben. Dabei wäre doch eigentlich „de stade Zeit“ zum Innehalten und Nachdenken bestimmt.

Nehmen wir uns doch ein Beispiel an der kindlichen Vorfreude aufs Christkind. Nicht der Vorfreude der Geschenkewillen, nein, der Vorfreude auf die gemeinsame Zeit. Auf das gute Essen mit der Familie und den Freunden. Auf die Ferien, beim Rodeln, Schifahren oder Schneemann bauen. Erinnern wir uns zurück an das Funkeln in den Augen, am Weihnachtsabend vor dem schimmernden Christbaum und seien wir dankbar für die kleinen Dinge des Lebens. Weihnachten sollte uns animieren demütig und bescheiden zu sein und nicht nur nach dem Konsum zu streben.

Rückblickend auf 2017 wohnt tiefe Demut und Dankbarkeit in mir. Gemeinsam mit Familie und Freunden haben wir Großes geleistet – Träume erfüllt! Wir haben gebaut, gearbeitet und gefeiert. Wir haben bewegt, begonnen und beschlossen.

Meine Demut und Dankbarkeit bezieht sich aber nicht nur auf das was wir bekommen haben, sie spiegelt sich auch im Wissen wider, dass man Gutes mit Anderen teilen muss. 2017 erfüllt mich also auch ein stückweit mit Stolz für die Dinge, die wir geben und für Mitmenschen leisten konnten.

Dieses Gefühl von Demut und Dankbarkeit wird mich durch die restliche „stade Zeit“ begleiten und in ein hoffentlich gesundes neues Jahr führen. Am Ende ist es die Gesundheit, die wir auf dem Wunschzettel ans Christkind vermerken sollten, denn alles andere kann man sich erarbeiten.

In diesem Sinne eine besinnliche Weihnacht sowie Glück, Zufriedenheit und Gesundheit im neuen Jahr.

Es ist vollbracht

Es sind die besonderen Augenblicke im Leben, die man nie vergisst. Der erste Kuss. Die Begegnung mit der Liebe des Lebens. Die Geburt eines Kindes. Der Bau eines Hauses.

Mit der Fertigstellung unseres Zubaus fügt sich ein weiterer besonderer Augenblick in die Liste meiner Lebensmeilensteine nahtlos ein.

Dankbar, für das Teamwork in der Familie, durch Freunde und den 15 Gewerken am Bau, freue ich mich über den Bezug meines neuen Arbeitsplatzes in unserem Büro. In nicht weniger als 106 Tagen verwirklichten wir den Traum vom eigenen Firmensitz und schufen die räumliche Trennung von Berufs- und Privatleben. Damit wurde der Grundstein für ein potentielles Wachstum von Schreibkraft gelegt, wofür ich vorallem meinem Mann und meiner Tochter mehr als Dankbar bin. Gemeinsam haben wir an dem Traum festgehalten und ihn real werden lassen.

Mein Dank gebührt auch meinen Kunden und Kollegen, die mir mit viel Verständnis in den vergangenen Wochen entgegen gekommen sind. Ab sofort bin ich wieder mit 100 % Einsatz und Herzblut für Euch da!

Ich freue mich auf die zukünftigen Aufgaben in meiner neuen Wirkungsstätte und vielleicht schaut ihr einfach mal rein.

Sturm der Gefühle

Morgens halb sechs, raus aus den Federn, rein in die Dusche. Schnell noch die Kleine wecken, gemeinsam frühstücken und ab in den Kindergarten. Das erste Mal beschleicht mich das schlechte Gewissen, dass ich so hetzen muss. Aber es heißt sich sputen und losdüsen ans WIFI in Innsbruck. Vier Tage Tapetenwechsel mit unvergleichlichen Referenten liegen vor mir und das obwohl ich mich erst in letzter Minute für eine Teilnahme entscheiden konnte.

Warum so kurzentschlossen? Der Spagat von Beruf, Familie und Baustelle war heuer dann doch eher ein Hochseilakt als eine kleine Turnschau. Jetzt freue ich mich auf die Zeit an der Schulbank, erhoffe mir neue Impulse und Motivation für die kommenden Jahre. Denn wenn man mal ehrlich zu sich selber ist – wenn einem der Alltag einholt läuft man schnell Gefahr auf ein Mittelmaß abzustumpfen. Ein Mittelmaß, das Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Schließlich investieren wir mit dem Zubau in die Zukunft des Unternehmens, da sollte die „Form“ auf Höchstniveau bleiben.

Endlich angekommen. Den Stau hinter mir gelassen und ein wenig angespannt, wer und was mich an diesen vier Tagen erwartet. Zu Beginn, die einfache Übung einer Vorstellungsrunde. Ok, ich hab’s mit hochkarätigen Referenten und Teilnehmern zu tun. Kann ja auch ganz spannend sein … ich gebe zu, die Knie schlottern. Erste Aufgabe: verfasse eine Kurzbeschreibung von dir selbst. Oje, mein Angstgegner schaut mir ins Gesicht. Es kann also nur besser werden und das tut es. Während Zuhause auf der Baustelle alles nach Plan verläuft, meine Babysitter und mein Supergirl prima harmonieren, kassiere ich jede Menge Hochs und Tiefs in vier zehrenden, intensiven aber sowas von motivierenden Tagen, dass ich mich aufs Schreiben wieder richtig freue. Es ist also doch mein Traumjob, den ich täglich machen darf.

Wie so oft, ist am Ende alles gut und wenn nicht, dreht sich die Welt dennoch weiter.

Außenanlage fertiggestellt

Mit großen Schritten geht die Fertigstellung der Außenanlage des Bürogebäudes voran und auch die ersten Grashalme sprießen bereits aus der frisch eingesäten Blumenwiese. Während die Malerinnen der Firma Sybille Dielacher für das strahlende Weiß innen wie auch an der Fassade sorgten, bescherten uns die Mitarbeiter der Firma Fröschl einen sauberen Abschluss zur bestehenden Garage und einen barrierefreien Zugang zum öffentlichen Bereich. Mit der Montage der ersten Spots und des Bildschirms für zukünftige Präsentationen erfolgten weitere Tätigkeiten vom Team Elektrotechnik Mario Klocker auf dem Weg zur Projektverwirklichung.

Unschwer an den Bildern zu erkennen, lag die Herausforderung am genauen Arbeiten auf engstem Raum. Dafür möchten wir uns herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die optimal und Hand in Hand ans Werk gingen.

 

Erste Abschlussarbeiten

In unmittelbarer Nähe zum Tennisplatz und dem Badesee war es uns von Beginn an eine Herzensangelegenheit mit den Nachbarn, Anrainern und allen Besuchern und Gästen eine gute Übereinkunft zu treffen. Rücksicht aufeinander nehmen und dabei den Bogen der Toleranz nicht überstrapazieren – nur so kann aus unserer Sicht ein erfolgreicher Bau umgesetzt werden.

Der Fokus in den vergangenen Wochen lag daher eindeutig auf der Fertigstellung der Außengestaltung und Rekonstruktion des Privathauses. Dabei wurde vor allem auf Regionalität und Nachhaltigkeit geachtet. Heimische Steine – beispielsweise aus dem Inn – und der Begrünung einer Blumenwiese für Bienen und Schmetterlinge sollen künftig nicht nur optische Akzente setzen, sondern auch die Umwelt schonen.

Aber auch in der Innenraumgestaltung schreiten die Arbeiten voran. So wurden die ersten Spots und Steckdosen installiert, die Wände grundiert und gemalt und der Laminatboden im Erd- wie auch Obergschoß verlegt. Das Highlight stellt sich die neue Stiege aus Eiche massiv dar, die sich gut in den Raum einfügt.

Wo gehobelt wird fallen Späne

Das dachte sich wohl auch unser Schubkarren und beschloss nach einem langen Arbeitstag seinen Dienst mit einem Knall zu quitieren.

Merken

Höhere Gewalt

Bei allen Aktivitäten im Freien spielt das Wetter eine entscheidende Rolle. Hitze, Regen, Wind oder sogar Schnee gehören zu einem bunt durchwachsenen April in Österreich einfach mit dazu. Nach den wunderschönen, nahezu sommerlichen Bedingungen im März war es stark zu vermuten, dass eine Schlechtwetterperiode nochmals ihr Unwesen treiben würde. Das es jedoch in diesem Ausmaße sein würde, mit starkem Schneefall und anhaltend niedrigen Temperaturen über Tage, damit war natürlich nicht zu rechnen.

Trotz dieser widrigsten Umstände ging es auf unserer Baustelle, vielleicht ein wenig langsamer, aber kontinuierlich weiter voran. Im Wechsel zwischen Arbeiten im Freien und im Innenausbau wurde die Fußbodenheizung und der Estrich verlegt, die Verblechungen und Abdichtungen am Dach nahezu abgeschlossen, die Fassade verputzt, die Wände innen gespachtelt und geschliffen, die Schalung montiert, die Schalter und Stecker installiert, der Altbestand renoviert und der Unterbau für die Anlagen- und Gartengestaltung vorbereitet.

Mit vereinten Kräften und sehr viel heißem Tee, Kaffee und Gulaschsuppe blieben wir mit unseren wetterfesten Handwerksbetrieben am Ball und hoffen nun auf etwas angenehmere Temperaturen im neuen Monat Mai.

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